Angestellt bei ISC. Oder: „Wie bastelt man sich seinen Traumjob?“

Etwas erstaunt war ich schon, als ich im Web nach Informationen darüber suchte, was den perfekten Arbeitgeber für die Allgemeinheit denn genau ausmacht. Weiterbildung, Aufstiegschancen, Betriebsklima, Sicherheit, Standort, Unternehmenskultur und natürlich monetäre Anreize fanden sich, gewiss nicht ganz unerwartet, unter den Top 10 der unverzichtbaren Attribute. Kriterien also, nach denen Arbeitssuchende, Um- und Einsteiger die Attraktivität eines Arbeitgebers bewerten, um sich danach für oder gegen das entsprechende Unternehmen zu entscheiden. Wieso mich das so überrascht hat?

Ist es wirklich nur ein Job?

Mir fehlte auf dieser „Bestenliste“ definitiv der für mich wichtigste Aspekt. Das eigentliche Elixier einer jeden beruflichen Tätigkeit. Die Passion, das Fieber für die Sache, die Erfüllung. Möchten wir Mitarbeitenden nicht alle irgendwie GERNE tun, was wir tun? Im Idealfall begeistert man sich in jungen Jahren für einen Beruf und kann diesen etwas später und nach entsprechender Weiterbildung in gewünschter Form ausüben. Doch Pläne und Interessen ändern sich, und wie schon Friedrich Dürrenmatt einst wusste, vermag der Zufall uns Menschen umso wirksamer zu treffen, je planvoller wir vorzugehen gedachten. Und so findet sich der gelernte Sanitärinstallateur 10 Jahre später plötzlich hocherfreut am Schreibtisch wieder, die ausgebildete Floristin ist motivierte Debitoren-Buchhalterin im Grossunternehmen, und die diplomierte Aussenhandelskauffrau schreibt Texte für ein Mode-Magazin. Diese Chancen oder Möglichkeiten zur Umschulung bieten sich selbstredend nicht in jedem Fall, und nur allzu oft scheinen die Hürden für einen Jobwechsel unüberwindbar oder sind mit massiven Ängsten verbunden. In der Folge wird weiterhin einer zunehmend unliebsamen Tätigkeit nachgegangen – es zeigt sich steigendes Desinteresse am eigenen Job und der Firma. Die innere Haltung zu verändern (ein sogenannter Mental Shift) kann unter Umständen Abhilfe schaffen, reichen die psychischen Ressourcen dazu aber nicht aus, kumulieren sich Unzufriedenheit und Lustlosigkeit. Was nun?

Aktive Arbeitsplatzgestaltung - engagierte Mitarbeiter

Aus eigenem Antrieb unsere Arbeit so gestalten, dass sie unseren Wünschen, Stärken, Zielen und Einstellungen entspricht. Genau dieser Anspruch nach intrinsischer Motivation, als Voraussetzung für wirklich kreative Leistungen, blieb bei meiner Recherche im Netz nach dem perfekten Arbeitgeber fast gänzlich im Hintergrund. Grenzen bei den Kompetenzen scheinen klar abgesteckt werden zu müssen, der Anspruch oder der Wunsch, dass sich eine Firma mit flexiblen Stellenprofilen von anderen Unternehmen abhebt, ist offenbar kaum bis gar nicht vorhanden. Dabei wäre es ziemlich einfach. Möglichkeiten für mehr Selbstmanagement und Job Crafting sind meistens vorhanden. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber und Ihren Kollegen. Kleine Veränderungen im Alltag bewirken Grosses. Prüfen Sie, ob es unliebsame Tätigkeiten gibt, die ein Kollege oder eine Kollegin allenfalls sogar gerne übernehmen würde. Vielleicht geht es ihr/ihm ähnlich, und es ergibt sich auch für Sie eine neue, grossartige Chance. Neben der Aufgabenverteilung sind zwischenmenschliche Beziehungen, Arbeitszeiten und Arbeitsort (HomeOffice?) weitere Stellschrauben, die betätigt werden können und dabei einen maximalen Impact auf das eigene Wohlbefinden haben. Durch solche Veränderungen können sich Mitarbeitende innerhalb ihres gewohnten Tätigkeitsbereiches einen neuartigen, befriedigenden Job schaffen.

Was macht ISC anders?

Bei ISC werden Jobs um die Skills der Mitarbeitenden gebaut. Frei nach dem Motto „was macht dich glücklich, was tust du am liebsten?“ Fixe Stellenprofile und Dienst nach Vorschrift finden sich bei uns in einer staubigen Kiste im Estrich. Die Aufgaben werden so verteilt, dass sie den Fähigkeiten aber insbesondere auch den Interessen der Mitarbeitenden entsprechen. Dabei ist das Mindset mindestens genau so agil wie die Mitarbeiter selbst, Linien zwischen den Kompetenzen werden verwischt, sodass jede/r schlussendlich seinen Job selbst gestaltet und mit seiner Arbeit eigenverantwortlich und motiviert zum Erfolg des Unternehmens beiträgt. Ein Unternehmen also, das seinen Mitarbeitenden viel kreativen Spielraum bei der Wahl und Erledigung ihrer Aufgaben gestattet. Ein Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter aktiv einbindet und so eine nachhaltig positive Unternehmenskultur gestaltet. Darauf wollen wir ein wenig stolz sein.

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